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Heute, 04.09.2010, 11:25
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Land Salzburg
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Jährlich verletzen sich 300 Salzburger beim Inlineskaten
 Rund 5.000 Personen verletzen sich in Österreich jährlich beim Inlineskaten so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, 300 davon im Bundesland Salzburg. Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen.
Rund 300 Salzburger verletzen sich jährlich beim Inlineskaten und müssen im Krankenhaus behandelt werden. Bild:SN/Symbolbild/bilderbox
(SN). Neben der mangelnden Beherrschung der Skates sind auch eine schlechte Sturztechnik und Unkenntnis grundlegender Sicherheits- oder Verhaltensregeln Gründe für Stürze mit Verletzungen.
Vor allem Extremitäten sind betroffen
Das Verletzungsrisiko lässt sich durch das Tragen von Schutzausrüstung (Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschoner, Helm) deutlich verringern. Rainer Kolator, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Salzburg, erklärt, woher die meisten Verletzungen stammen. „Viele versuchen einen Sturz mit Händen und Armen abzuwehren, weshalb es oft zu Verletzungen der Handgelenke und der Unterarme kommt“. Deshalb sollte die richtige Bremstechnik in eigenen Skater-Kursen gelernt werden. Üben sollte man vor allem dort, wo niemand gefährdet wird (z.B. Freizeitflächen für Skater, Skatehallen etc.).
Wo ist Skaten erlaubt?
Skaten ist überall gesetzlich möglich, wo auch Fußgänger gehen dürfen. Skater-Zonen sind daher: Gehsteig, Gehweg, Fußgängerzonen, Wohn- und Spielstraßen.
Dennoch: „Als oberstes Gebot für Skater gilt: Fußgänger dürfen nicht gefährdet oder behindert werden“, erinnert Kolator. In der Nähe von Fußgängern muss besonders langsam gefahren werden. Für Inline-Skater auf Radfahranlagen gelten dieselben Pflichten wie für Radfahrer. Werden Fußgänger, Radfahrer oder andere Skater überholt, sollte das immer links erfolgen.
Tipp: Richtige Ausrüstung schützt vor Verletzungen
Das Unfall- und Verletzungsrisiko kann durch richtige Ausrüstung und das adäquate Verhalten reduziert werden, so steht auch dem Spaß am Inline-Skaten nichts mehr im Wege.
Quelle: © Salzburger Nachrichten, newsman
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Heute, 04.09.2010, 11:21
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Land Salzburg, Alpendorf im Pongau
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Streit um Sperrstunde gegen Pistengeher
 Salzburg 15.4°C
Heute Regenschauer, etwas Sonne
SA | 04.09.2010
Der Winter ist noch fern, dennoch streitet die Politik schon über die kommende Neuregelung der nächtlichen Pistensperre gegen "Tourengeher" bzw. Pistengeher im Skigebiet Alpendorf von St. Johann (Pongau).
Breite Front für frühere Sperre
Nach mehreren schweren Unfällen war schon im vergangenen Winter heftig darüber diskutiert worden, die abendliche Pistensperre noch viel früher anzusetzen als bisher.
ÖVP, FPÖ und Grüne haben in der jüngsten Gemeindevertretungssitzung für die verschärfte Lösung gestimmt, die SPÖ dagegen. Sie spricht von einer Diskriminierung Einheimischer, die am Abend auf den Pisten noch auf den Berg gehen wollen; allerdings auf den Pisten und nicht im freien Gelände. Außerdem sei die frühere Pistensperre ein Kniefall vor den Bergbahnen.
SPÖ als Lobby der Pistengeher
Mitte Februar 2010 war ein Snowboarder getötet worden. Der Mann, der noch nach 22 Uhr auf der Piste unterwegs gewesen war, wurde von einer Pistenraupe überrollt. Nun wurde die Sperrstunde für die Hauptabfahrt ins Alpendorf von der Gemeindevertretung um zwei Stunden vorverlegt - von bisher 21.00 Uhr auf künftig 19.00 Uhr.
Berufstätige Pongauer, die nach der Arbeit noch eine Mondscheintour machen wollen, würden damit um ihr Vergnügen gebracht, kritisiert Vizebürgermeister Fritz Neu (SPÖ): "Die Leute sind sich bewusst, was sie machen. Die Unfälle bisher sind nicht mit Tourengehern passiert sondern Leuten, die auf der Piste unterwegs waren, dann in der Hütte saßen und spät abgefahren sind."
"Gemeinde geht vor niemandem in die Knie"
Dem jüngsten Beschluss in der Gemeinde steht Neu sehr kritisch gegenüber: "Man hat dem Druck der Bergbahnen nachgegeben; leider mit dem Argument, es habe so viele schwere Unfälle gegeben. Diese sind aber alle zusammen nicht auf Tourengeher zurückzuführen."
Den Vorwurf, die Gemeinde sei vor den Bergbahnen in die Knie gegangen, weist Bürgermeister Günther Mitterer (ÖVP) vehement zurück: "Es gibt keine Institution und keine Privatperson, vor denen die Gemeinde in die Knie geht."
"Pistengeher sind keine Tourengeher"
Es gehe hier um nichts weniger als die "Sicherheit der Wintersportler" - und um ordentlich präparierte Pisten.
Abendliche Skitouren seien auf dem Hahnbaum weiterhin möglich, und außerdem betont Bürgermeister Mitterer: "Es sind nicht die klassischen Tourengeher. Wenn man auf einer Piste hinaufgeht und herunterfahrt, dann hat das mit Tourengehen sehr wenig zu tun."
Pisten von 19.00 bis 8.00 Uhr tabu
Die neue Pistensperre auf der Hauptabfahrt gegen "Tourengeher" gilt nun zwischen 19.00 Uhr und 8.00 Uhr, von Mitte November bis Ende April.
Quelle: ORF Salzburg, newsman
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Heute, 04.09.2010, 11:16
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Stadt Salzburg-Strasswalchen im Flachgau
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S-Bahn nach Straßwalchen "sofort bauen"
 Salzburg 13.9°C
Heute Regenschauer, etwas Sonne
SA | 04.09.2010
Der Ausbau der S-Bahn von Salzburg Richtung Straßwalchen (Flachgau) müsse sofort beginnen. Das fordern Arbeiterkammer und die Gewerkschaft vida. Sie fürchten, dass das jetzige Projekt auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird.
Ast Richtung Nordosten fehlt noch
Das zentrale Verkehrskonzept für die S-Bahn Salzburg sieht bekanntlich ein Ypsilon vor: die Äste Richtung Süden nach Golling (Tennengau) und nach Westen nach Freilassing (Bayern) gibt es schon. Offen ist noch der Nordost-Ast nach Straßwalchen.
Ziel des S-Bahn-Konzepts ist, alle halbe Stunde einen Zug aus Richtung Süden, alle halbe Stunde einen aus Richtung Norden fahren zu lassen, die dann alternierend durch die Stadt und in Richtung Freilassing einen Viertel-Stunden-Takt ergeben.
Land und ÖBB sollten jetzt ausbauen, fordert Androschin. Nicht auf Hochleistungsbahn warten
Dieses Konzept sei jetzt massiv gefährdet, weil Land und ÖBB einen teuren Ausbau vor die S-Bahn-Nutzung bis Straßwalchen geschoben hätten, sagt AK-Vizepräsident und Vida-Vorsitzender Walter Androschin.
"Immer wieder wird hingewiesen: Zuerst brauchen wir die Hochleistungsbahn. Und wenn die dann kommt, können wir auf den Schienenästen Richtung Straßwalchen auch eine S-Bahn bauen und dann können wir den Halb-Stunden-Takt machen", betont Androschin, "Wir behaupten jetzt: Das ist falsch."
Schon jetzt genug Platz
Schon auf den jetzigen Schienen sei Platz genug, eine halbstündige S-Bahn zu führen, betont der langjährige Eisenbahngewerkschafter Androschin. Wenn es zu Überlastungen kommen sollte, dann müsse laut Gesetz der Nahverkehr Vorrang haben vor Güterverkehr und Fernverkehr.
Bei dem jetzigen Sparkurs, den die Politik der Bahn verordnet habe, würde der Ausbau der Hochleistungsstrecke wohl auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden, vermutet Androschin: "Wenn das Ziel eines Salzburg-Taktes 2014 ist, das noch schlechter ist als bisher, wobei's bisher schon nicht so gut ist - überhaupt Innergebirg-, dann werden wir da massiv Wirbel machen."
salzburg.ORF.at; 9.2.10
Die Salzburger S-Bahn war bisher eine Erfolgsgeschichte. Aber am Nordast in Richtung Straßwalchen (Flachgau) stockt jetzt der Ausbau: Ein Beispiel ist der Haltestellenbau in Seekirchen.
S-Bahn-Ausbau im Flachgau stockt
S-Bahn Salzburg
Quelle: ORF Salzburg, newsman
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Heute, 04.09.2010, 09:56
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Oberwallis, Saas-Fee
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Russische Snowboarderin verunfallt beim Training in Saas Fee tödlich
 Die junge Frau befand sich in einem Trainingslager im Wallis.
Eine russische Snowboarderin ist am Freitag beim Training in Saas Fee tödlich verunfallt. Die 14-jährige habe bei einem Sprung auf der «Border Cross»-Piste das Gleichgewicht verloren und sei auf den Kopf gefallen, teilte die Walliser Kantonspolizei in der Nacht auf Samstag mit.
Trotz sofortiger Wiederbelebungsmassnahmen durch das medizinische Personal der russischen Nationalmannschaft und dem Einsatz der Air Zermatt sei sie wenig später im Spital in Visp gestorben.
Die junge Frau befand sich in einem Trainingslager im Wallis. Sie habe den selben Parcours im Verlauf des Morgens bereits mehrere Male absolviert und beim Training einen Helm und einen Rückenprotektor getragen, hiess es.
Quelle: Walliser Bote, securityman
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Heute, 04.09.2010, 09:53
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Wallis, Saas-Fee; Nostalgische Genussmeile
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Essen im Gletscherdorf
 Ob in Omas Röcken oder mit Ur-Opas Hosen, die Genussmeile lässt Sie selbst Teil der alten Zeit werden.
Am 5. September 2010 findet die 5. Nostalgische Genussmeile in Saas Fee statt. Der mittlerweile zur Tradition gewordene Anlass begeistert Jung und Alt gleichermassen. Dabei werden nicht nur Traditionen gepflegt sondern es wird auch für das leibliche Wohl gesorgt.
In diesem Jahr steht die Genussmeile ganz unter dem Motto «Kinder». Als Highlight werden Kinder die Möglichkeit haben mit Irma Dütsch auf dem Dorfplatz zu kochen. Gewirtet und gefeiert wird auch in diesem Jahr für einen gemeinnützigen Zweck. Der Erlös geht an das «Atelier Manus» sowie die Stiftung «Theodora».
Zum Verweilen
Ob in Omas Röcken oder mit Uropas Hosen, die Genussmeile lässt die Besucher selbst Teil der alten Zeit werden. Entlang der Dorfstrasse können sich die Gäste und Einheimischen kulinarisch von den Hoteliers und Restaurateuren verwöhnen lassen.
Über 30 verschiedene Menus und verschiedene Weine laden zum Verweilen ein. Auch in diesem Jahr mit dabei ist der Stand aus Macugnaca. Zudem wird Kuhfladen-Bingo gespielt. Zudem treten Künstler wie der Jodelclub Gletscherecho aus Saas-Fee, Alphorngruppe Oberwallis, Chor Goron aus Macugnaga, Drehörgeler Hansruedi Schmidhalter, Mountain Dancers oder die Stegreifler (Alphorn und Brassband) auf.
Quelle: Walliser Bote, newsman
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Heute, 04.09.2010, 09:51
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Berneroberland-Wallis: Kandersteg-Lötschental
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Attraktionen beim Autoverlad Kandersteg geplant; «Keine Konkurrenz für das Lötschental»
 Beim Autoverlad in Goppenstein sind keine Projekte geplant.
Das Bahnhofgebäude in Mülenen (rechts) soll als Infocenter umgebaut und von einem künstlichen Berg umhüllt werden.
Die Destination Kandertal plant mit Hilfe von künstlichen Bergen, den Transitstrom am Autoverlad zu bremsen. Pro Jahr fahren zwei Millionen Gäste durch das Kandertal und sollen bald in Mülenen gestoppt werden. Im Lötschental macht man sich keine Sorgen, dass die Gäste vermehrt im Kandertal «hängen» bleiben.
Die Destination Kandertal rüstet auf und will den Transitverkehr auf Berner Seite mit touristischen Attraktionen zum Stoppen bringen. So soll in Mülenen ein touristisches Infocenter als Teil der Neupositionierung der Destination entstehen und mit einem künstlichen Felsen umgeben werden.
Aufmerksamkeit bei den Gästen
In Goppenstein ist bis dato kein ähnliches Projekt in Planung, wie die Direktorin von Lötschental Tourismus und Leiterin Marketing Kooperation Lötschental Tourismus/Lauchernalp Bergbahnen AG , Sandra Stockinger, gegenüber 1815.ch erklärt. «Die Gemeinden des Lötschentals investieren jedoch im Rahmen des Regio- Projekts ‚Lötschental Plus’ in eine einheitliche Besucherlenkung, welche den Gästen ermöglichen soll, den Weg ins Lötschental noch besser zu finden. Im Lötschental selbst wird es auch einige aufstrebende Projekte geben wie die sogenannte Erlebnisinszenierung inklusive Wasserpark auf der Lauchernalp oder die Rodelbahn auf der Lauchernalp. Diese Projekte werden die Touristenauch ins Lötschental locken.»
Stockinger sieht keine Konkurrenzsituation zu den Ferienorten im Lötschental. Die Vision von Kandersteg werde zwar mit Sicherheit ebenfalls die Aufmerksamkeit bei den Reisenden wecken.«Ich bin davon überzeugt, dass die breite Masse der Touristen, welche beim BLS Autoverlad in Kandersteg eintreffen, bereits ein fixes Reiseziel haben. In der Regel ist das das Wallis. Damit besteht auch keine Gefahr, dass die Gäste durch das Projekt im Kandertal ‚hängen’ bleiben könnten.» Jede Aktivität im Sinne des Gastes sei zudem als positiv zu bewerten. Die Reaktionen der Gäste würden dann mit der Zeit aufzeigen, welchen nachhaltigen touristischen Nutzen dieses Projekt für den Tourismus in Kandersteg bedeuten würde.
Optisch aufgepeppt
Neben Mülenen soll auch Kandersteg als Zentrum der Destination Kandertal auf Berg getrimmt werden und einen eigenen künstlichen Berg erhalten. Neben der Verladerampe planen die Verantwortlichen einen Kunstberg mit Shop, sanitären Anlagen und Aussichtsplattform. Das 15 bis 20 Meter hohe Gebäude dient dazu, den Blick des Gastes in die Bahnhofstrasse zu leiten, welche optisch aufgepeppt, ins Dorfzentrum führt. Ebenfalls geplant ist eine als Felsendom verkleidete Bühne auf der Bahnhofmatte um auch themenmässig passende Anlässe standesgemäss durchzuführen. Mit einem Highflyer möchten die Verantwortlichen die Gäste vermehrt auf ihrer Seite des Tunnels halten. Bis Ende 2010 sollen von den Beteiligten Bekenntniserklärungen zum Konzept vorliegen.
Bis Mitte 2011 sollen das Detailkonzept sowie die genaue Kostenaufstellung erstellt sein. Ab dann ist die Umsetzung vorgesehen. In der Projektgruppe von Enjoy Switzerland Kandertal sind Vertreter aus den Kreisen wie Schweiz Tourismus, Kandertal Tourismus, Kandersteg Tourismus oder auch der BLS AG vertreten.
Quelle: Walliser Bote, newsman
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Heute, 04.09.2010, 09:48
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Oberwallis, Mattertal, Grächen
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Urversammlung: Alle Vorlagen angenommen
 Grächen soll wieder zu einer Top-Familiendestination werden.
An der ausserordentlichen Urversammlung vom 2. September 2010 nahmen 576 Stimmberechtigte an den schriftlich durchgeführten Abstimmungen teil. Die Bevölkerung von Grächen hat allen Vorlagen, welche für die Umsetzung der Strategie «Grächen – Unsere Zukunft» von Bedeutung sind, zugestimmt. Die Verantwortlichen von Grächen zeigen sich zufrieden und werden die Beschlüsse unverzüglich umsetzen.
Die Bevölkerung von Grächen hat allen Vorlagen der ausserordentlichen Urversammlung zugestimmt. Die Beschlüsse der Urversammlung dienen der Sicherung der finanziellen Situation der Burgergemeinde und der Bergbahnen sowie der Verbesserung der Infrastruktur von Grächen.
Finanziell entlastet
Mit der Auslagerung des Parkhauses im Public-Private-Partnership-Modell kann die bauliche und statische Situation beseitigt und die Gemeinde finanziell entlastet werden. Durch die Investition von privater Seite erhält Grächen ein neues modernes Parkhaus, welches Gästen und Einheimischen dient. Die Ersatzinvestition für das Feuerwehrlokal und des Werkhofes bieten Verbesserungen in der Sicherheit und im Unterhalt.
Die Bereinigung der finanziellen Situation zwischen der Einwohner- und Burgergemeinde setzt eine Forderung des Kantons im Rahmen der Sanierung der Gemeinde Grächen um. Grächen ist somit auf bestem Wege bei der Sanierung der Finanzen. Die Beteiligung der Einwohnergemeinde an der Akteinkapitalerhöhung der Bergbahnen sichert den Bau der neuen Gondelbahn Grächen-Hannigalp.
Grundsatzentscheid
Selbst die grössten Optimisten der Aktienkapitalerhöhung haben kaum daran geglaubt, dass innert so kurzer Zeit auf rein privater Basis fast CHF 6 Mio. zusammen kommen. Mit den CHF 2 Mio. der Gemeinde ist die Aktienkapitalerhöhung kurz vor dem Abschluss. Vor allem beim Projekt Resort Grächen gab es im Vorfeld der Urversammlung Diskussionen.
Für einen Teil der Bevölkerung stellt die Konkurrenzsituation zwischen dem Resort und den bestehenden Ferienwohnungen ein Problem dar. Die Verantwortlichen der Gemeinde konnten der Bevölkerung darlegen, dass es im Moment um einen Grundsatzentscheid gehe, damit die weitere Ausarbeitung vorangetrieben werden kann. Ein nächster Schritt wird die Umzonung der betreffenden Parzelle sowie deren Erschliessung sein. Auch hierzu wird die Bevölkerung das letzte Wort haben. Mit dem positiven Entscheid zum Projekt Resort Grächen kann die Weiterentwicklung der Destination Grächen aktiv vorangetrieben werden.
Wichtig ist bei der Realisierung des Resorts Grächen die Generierung von warmen Betten und damit eine Steigerung der Wertschöpfung. Die Bevölkerung von Grächen trägt mit den Beschlüssen der Urversammlung die Strategie «Grächen – Unsere Zukunft». Die Verantwortlichen der Gemeinde und der Unternehmung Grächen werden sich weiterhin einsetzen, damit Grächen wieder zu einer Top-Familiendestination wird.
Quelle: Walliser Bote, newsman
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Heute, 04.09.2010, 09:43
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Kanton Wallis, Niedergesteln
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Multifunktionale Eishalle
Nach einer Evaluationsphase hat derzeit ein Hallenprojekt mit Standort in Niedergesteln erste Priorität. Ein entsprechendes Finanzierungskonzept wird bis Weihnachten über die Realisierung eines solchen Projektes weitere Auskünfte erteilen.
Eine Arbeitsgruppe analysiert zurzeit eine Machbarkeitsstudie für eine multifunktionale Eishalle. Alle beteiligten Partner aus dem Kanton Wallis haben die Bedeutung einer solchen Infrastruktur erkannt und sind sich einig, dass die Eishalle zwischen Siders Ost und Visp West geplant werden muss.
Die Arbeitsgruppe, präsidiert vom Chef des Departementes für Erziehung, Kultur und Sport, in Zusammenarbeit mit den Stadt- und Klubpräsidenten aus Siders und Visp sowie des Chefs des Amtes J+S, traf sich zu mehreren Arbeitssitzungen. Diese war bemüht, in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Raumentwicklung, mögliche Örtlichkeiten zu definieren. Folgende Kriterien wurden dabei berücksichtigt: Nutzungszone, Verkehrserschliessung, Höhe, Umwelt und verfügbare Fläche. Gestützt auf den Rapport eines spezialisierten Büros hat die Arbeitsgruppe einstimmig entschieden, prioritär den Standort Niedergesteln weiter zu analysieren. Dies aus folgenden Überlegungen: vorteilhafte Lage neben dem Bahnhof Gampel-Steg, eine Zone ohne besondere Auflagen, ausreichend grosse Fläche, zwischen Siders und Visp gelegen, einfache Zufahrt per Zug oder mit dem Auto, von Bern aus erreichbar durch den Lötschberg.
Alle bis heute unternommenen Massnahmen sichern die Machbarkeit des oben erwähnten Projektes. Eine finanzielle Analyse, welche die Investitionskosten, die Betriebs- und Unterhaltskosten sowie alle bestehenden Möglichkeiten, insbesondere im öffentlich-privaten Bereich, berücksichtigt, ist in Vorbereitung. Die Resultate dieser Studie werden bis Ende Jahr bekannt sein. Sobald die Arbeitsgruppe im Besitz der Resultate dieser Analyse sein wird, werden die Gemeinde- und Staatsbehörden über den weiteren Verlauf dieses Projektes entscheiden.
Quelle: rz-online, newsman
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Heute, 04.09.2010, 09:41
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Innsbruck, innovative fafga
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Gastromesse lockt mit Wein, Rauch und Gesang
Innsbruck
Nicht weggesperrt werden sollen rauchende Gäste auf der diesjährigen Fachmesse für innovative Gastlichkeit (fafga). 250 Aussteller sollen Wirte und Hoteliers auf das Messeareal locken.
Messe-Geschäftsführer Georg Lamp, Sommelier Bruno Resi, Arthur Bellutti (Bellutti Planen) und fafga-Projektleiter Stefan Kleinlercher (v. l.) weihen vor dem Messestart die Raucherkabine auf der fafga ein. Foto: Hosch
Innsbruck – Dicke Luft herrscht bei vielen Gastronomen, seit das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft ist. Auf der diesjährigen Fachmesse für innovative Gastlichkeit (fafga), die von 12. bis 15. September am Innsbrucker Messegelände für das Fachpublikum ihre Pforten öffnet, können rauchende Besucher jedoch aufatmen.
Die Raucherkabine der Firma Bellufti ist eines der Herzstücke der Ausstellung. Dank 5-Stufenfilter wird die Glaskabine ständig mit frischer Luft versorgt. „Ich hatte das Bedürfnis, in irgendeiner Form etwas zu tun. Es kann nicht angehen, dass 27 Prozent der Bevölkerung einfach weggesperrt werden“, erklärt Arthur Bellutti sein Engagement rund um den Glimmstängel.
Insgesamt 250 Aussteller wollen Tirols Gastronomen und Hoteliers zum Messeareal locken. Während in der Sprudelstraße nicht mit Prosecco, Frizzante und Champagner gegeizt wird, bietet etwa der „Big Cooking Contest“ jungen Köchen in der Lehre eine Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Zum ersten Mal vertreten ist der Tiroler Schaf- und Ziegenzuchtverband, der den Besuchern Kostproben seiner Produkte gewährt. „Eckig statt rund“ lautet das Motto der heurigen fafga – symbolisiert durch einen Tiroler Knödel in Würfelform. „Wir wollen den Besuchern der Messe Denkanstöße liefern“, sagt Projektleiter Stefan Kleinlercher.
Neben der Präsentation kulinarischer Köstlichkeiten ist die fafga auch Schauplatz zahlreicher Vorträge und Wettbewerbe.
Quelle: TT, jho, wifi-man
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Heute, 04.09.2010, 09:35
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Tirol, Innsbruck, Wien
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AK kritisiert Bankenbrief
Ein Brief der Bank Austria an Frankenkreditnehmer sorgt für Wirbel. Die Bank wehrt sich.
Der Schweizer Franken und die Banken bereiten Tiroler Häuslbauern Sorgen.Wodicka
Innsbruck – Im Jahr 2007 hat ein Tiroler für den Hausbau bei der Bank Austria (BA) einen Kredit in Schweizer Franken in Höhe von 151.000 € aufgenommen. Seither legte der Franken gegenüber dem Euro zu. Nun fordert die Bank Austria in einem Brief als Sicherstellung binnen 14 Tagen einen Betrag von 29.529 € vom Kunden. Denn infolge der Währungsschwankungen habe sich das Kreditrisiko erhöht. Und bei einem Beratungsgespräch konnte „ein Einvernehmen über die weiteren Schritte, die in dieser Situation zu setzen sind, nicht erzielt werden“. Am Ende des Briefes macht die BA „ausdrücklich“ darauf aufmerksam, dass die Bank berechtigt sei, den Kredit zu kündigen. Gleichzeitig startete die BA, wie berichtet, eine Umstiegsoffensive für Frankenkreditnehmer und lockt mit Zuckerln. „Das sind keine Zuckerln, sondern ist eine gefährliche Drohung“, meint AK-Tirol-Präsident Erwin Zangerl. „Da gehen Banken, denen der Staat mit Steuergeld geholfen hat, auf den Steuerzahler los.“ Für Zangerl gibt es zwei Möglichkeiten: „Entweder die Banken verhalten sich wieder normal oder, wenn sie die derzeitigen Maßnahmen durchziehen, Tausende Tiroler stehen auf der Straße.“ Er fordert eine Arbeitnehmerbank analog zur Bauernbank, die diese Kreditrisiken abdeckt.
Laut dem obersten Konsumentenschützer der AK, Andreas Oberlechner, ist die 14-tägige Frist in dem BA-Brief unzulässig. „Das ganze Vorgehen ist unhaltbar.“
Die Bank Austria wehrt sich. Nur 1 % der Fremdwährungskreditnehmer habe, laut dem Landesdirektor der BA in Tirol Martin Anker, so einen Brief erhalten. Das seien 60 solcher Schreiben. Es sei darum gegangen, die Kunden zu „sensibilisieren, dass etwas getan werden muss“. Bei diesen Kreditnehmern hätte sich die wirtschaftliche Situation verschlechtert, sie hätten das Gespräch verweigert oder es hätte keine Einigung gegeben. Aber auch noch nach dem Brief habe man mit einigen eine Regelung erzielen können. „Dieser Brief ist mit der Bundes-AK, der Finanzmarktaufsicht und dem Verein für Konsumenteninformation abgestimmt“, behauptet Anker.
Quelle: TT, economyman, priorität
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