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Heute, 20.05.2012, 09:56
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Osttirol, Wald im Pinzgau
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Osttiroler stürzte in den Tod
Ein 47-jähriger Alpinist aus Osttirol ist am Samstag bei einer Skitour in der Salzburger Gemeinde Wald im Pinzgau tödlich verunglückt. Das Unglück passierte kurz vor Erreichen des Gipfels.
Der Mann stürzte laut Polizei knapp unterhalb des Gipfels des „Gabler“ (3.263m) rund 260 Höhenmeter in die Tiefe. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Der Skitourengeher war schon fast am Ziel, als das Unglück passierte. Er hatte seine Skier abgeschnallt und wollte das letzte Stück mit seinen Skischuhen über einen Felsgrad auf den Gipfel klettern. Dabei blieb er mit einem Schuh an einer Felsplatte hängen. Der Mann stolperte, verlor das Gleichgewicht und fiel die 50 Grad steile Südostflanke hinunter.
Quelle: ORF Tirol, securityman
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Heute, 20.05.2012, 09:53
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Tirol, Brixlegg
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Mit Fuß in flüssiges Kupfer geraten
Bei den Montanwerken Brixlegg hat sich in der Nacht auf Samstag ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Ein 31-jähriger Mann war mit einem Fuß in über 1.000 Grad heißes Kupfer geraten.
Kurz nach 3.00 Uhr wollte der 31-jährige Arbeiter einen Schmelzofen mit Kupferplatten befüllen. Als er den Deckel über den Ofenschacht zog, rutscht er plötzlich aus. Mit seinem rechten Bein geriet der Mann in das flüssige, rund 1.150 Grad heiße Kupfer.
Schnelle Reaktion verhinderte Schlimmeres
Laut Polizei konnte sich der Arbeiter gerade noch am Griff des Ofendeckels festhalten, sonst wäre er noch weiter in den Kessel geraten. Dem Mann aus dem Bezirk Schwaz gelang es, das Bein sofort aus dem heißen Kupfer zu ziehen. Der 31-Jährige zog sich zwar schwere Verbrennungen zu, nach einer Erstversorgung an der plastischen Chirurgie der Klinik Innsbruck kann der Mann aber ambulant weiter behandelt werden. Ob eine Operation notwendig ist, wird sich erst zeigen.
Quelle: ORF Tirol, securityman
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Heute, 20.05.2012, 09:50
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Kanton Wallis, Lötschental
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Internationaler Museumstag; «Klanglandschaft Lötschental»
 Das Lötschentaler Museum lädt zur Ausstellung «Klanglandschaft Lötschental» ein.
(Bildquelle: zvg)
Zum internationalen Museumstag am Sonntag, 20. Mai 2012, zeigen die Schweizer Museen, was wichtig ist. Rund 190 Museen in der ganzen Schweiz laden das Publikum ein, die Stellung des Museums in einer sich wandelnden Welt durch interessante und lustige Aktivitäten zu entdecken. Auch das Lötschentaler Museum in Kippel beteiligt sich am internationalen Museumstag. Die Verantwortlichen laden bereits am Samstag zur Eröffnung der Ausstellung «Klanglandschaft Lötschental».
Anlässlich des Internationalen Museumstages eröffnet das Lötschentaler Museum die Ausstellung «Klanglandschaft Lötschental». Gleichzeitig präsentiert die erste Primarklasse mit Lehrer Robert Lehner ihr Projekt «Alltagsgeräusche». Der dritte Teil der Vernissage gilt einer Hybrid-CD zum akustischen Brauchjahr. Muskalisch umrahmt wird der Anlass, der um 14.00 Uhr beginnt, von der Musikgesellschaft «Minerva» Ferden. Die Festansprache hält Bernhard Rieder, Gemeindepräsident von Kippel.
Ausstellung wird zum Hörerlebnis
Das Lötschental ist bekannt für seine Traditionen und Bräuche. Diese werden in erster Linie von ihrer Schauseite her wahrgenommen. Doch gerade die akustische Kulisse ist es, die Brauch und Fest ihr unverwechselbares Gepräge verleiht, wie es in einer Mitteilung zur Ausstellung heisst. Um diese besondere Qualität der Töne, Klänge und Geräusche geht es beim Projekt «Klanglandschaft» Lötschental: Die Ausstellung wird zum Hörerlebnis.
Akustisch dargestellt werden sechs Lötschentaler Brauch-Phänomene: Chinigrosslinun in Kippel, Fastnacht in Wiler und Blatten, die Osterspend von Ferden, der Fanclub Lötschental des FC Sion, Fronleichnam in Blatten und Allerheiligen in Wiler. An weiteren Stationen erklingen populäre Klänge anderer Art, von Pfarrer Brantschens Volksliedern bis zur Popmusik der Band Ikarus.
Zeigen, was wichtig ist
Was war wichtig – was ist uns wichtig – was wird zukünftigen Generationen wichtig sein? Diese grundsätzlichen Fragen werden höchst facettenreich von den Museen beantwortet. Als wichtig erachtet wird in vielen Museen auch das leibliche Wohl der Museumstagbesucher. Am Internationalen Museumstag finden nicht nur Geist und Seele Nahrung, vielfach wird auch dem leiblichen Wohl mit Kulinarischem gedacht. Für die Kleinen und Kleinsten bereiten viele Museen eigene Ateliers und Workshops vor.
Um die 20'000 Museen werden weltweit am diesjährigen Internationalen Museumstag teilnehmen, für dessen globale Koordination der Internationale Museumsrat (ICOM) zuständig ist. Auf nationaler Ebene wird die Koordination durch den Verband der Museen der Schweiz (VMS), zusammen mit der ICOM Schweiz, sichergestellt.
Quelle: Walliser Bote, pd/stz, newsman
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Heute, 20.05.2012, 09:46
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Casino Bregenz und der Traumgewinn
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Kampf um Casino-Jackpot: Anwalt gegen Fekter
Der Kampf um 43 Mio. Euro, die ein Schweizer letztes Jahr im Bregenzer Casino gewonnen haben möchte, geht weiter. Laut „Krone“ hat der Anwalt des Schweizers eine Sachverhaltsdarstellung gegen Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) bei der Staatsanwaltschaft eingebracht.
Während sich die Justiz bereits damit beschäftigt, ob dem Mann der Gewinn zusteht oder eben nicht, könnte die ganze Angelegenheit nun wohl auch bald auf dem Tisch der Finanzministerin liegen: Verdacht auf Amtsmissbrauch durch Unterlassung der gesetzlich vorgesehenen Aufsichtspflicht - so lautet der Vorwurf von Anwalt Thomas Kerle gegen Finanzministerin Fekter.
Im Vorfeld hatte Fekter in einer Anfragebeantwortung erklärt, dass die Aufsicht über die Glücksspielautomaten in Casinos der Konzessionär selbst innehabe. Das würde bedeuten, dass sich das Casino mehr oder weniger selbst überwacht, so Kerle gegenüber der Kronen-Zeitung. Dem Finanzministerium müsste das klar sein - man habe es aber unterlassen, etwas an der Situation zu ändern.
Streit um vom Automaten angezeigten Jackpot
Sein Mandant hatte im März 2011 im Casino in Bregenz eigenen Angaben zufolge einen Jackpot von 43 Millionen Euro an einem Automaten geknackt. Das Casino verweigert seitdem die Auszahlung - der Jackpot sei Ergebnis eines Softwarefehlers.
Links:
Schweizer klagt Casinos: Prozess vertagt
Streit um Jackpot: Kunde klagt Casino
Quelle: ORF Vorarlberg, newsman
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Heute, 20.05.2012, 09:42
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Land Vorarlberg
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Zu wenig Hebammen in Vorarlberg
 In Vorarlberg gibt es derzeit 98 Hebammen. Derzeit sei der Bedarf an Hebammen gedeckt, sagte Helga Hartmann vom Hebammengremium Vorarlberg. In den kommenden zehn Jahren würden jedoch mehr Hebammen gebraucht.
Im Moment besteht laut Hartmann kein akuter Mangel an Hebammen im Land, aber es fehle vor allem an Nachwuchs. In Vorarlberg gebe zu wenig Absolventen. In den vergangenen beiden Jahren konnte durch die Einstellung von deutschen Hebammen Engpässe verhindert werden. In den kommenden zehn Jahren werde der Bedarf an Hebammen aber ansteigen.
Auch die Vorarlberger Gebietskrankenkassa (VGKK) sucht Hebammen. Derzeit sind dort sechs Hebammen unter Vertrag, aber es könnten mehr sein, denn die Krankenkasse habe noch weitere fünf Verträge für Hebammen zu vergeben, sagte Nina Strässle von der VGKK. Trotz Ausschreibungen finden sich aber keine Bewerber.
Quelle: ORF Vorarlberg, newsman
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Heute, 20.05.2012, 09:38
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Graubünden, Stadt Chur
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«Chur hat das Potenzial für 40 000 Einwohner»
Um die Finanzen der Stadt Chur wieder ins Lot zu bringen, wären vor allem zusätzliche Steuerzahler willkommen. Am BT- Stammtisch mit den Stadt-ratskandidaten wurde eine Einwohnerzahl von 40 000 als Zielgrösse genannt.
Die Finanzen und damit auch die Personalkosten von 100 Millionen Franken bilden den abschliessenden Schwerpunkt der BT-Stammtisch-Serie zu den Stadtratswahlen. Für eine Steuererhöhung plädierte nach dem wuchtigen Nein des Stimmvolks an der Urne keiner. Um dennoch zu mehr Steuereinnahmen zu kommen, wird vor allem auf Zuzüger, seien es Familien, aber auch Firmen, gehofft. «Chur hat das Potenzial für 40 000 Einwohner», sagte beispielsweise Urs Marti (FDP), der auch als Stadtpräsident kandidiert. Dies würde nicht nur zusätzliche Einnahmen bringen, sondern auch ermöglichen, die Dienstleistungen der Stadt für mehr «Kunden» zu erbringen und damit effizienter zu werden. Ein Patentrezept zur Steigerung der Einwohnerzahl hatte allerdings keiner der Kandidaten. Neben der hohen Wohn- und Lebensqualität brauche es dafür vor allem Arbeitsplätze.
Stadtratslöhne kein Thema
Für Diskussionen sorgten auch die Personalkosten. Diese schlagen zwar mit über 100 Millionen Franken zu Buche, seien aber nicht mit den Verwaltungskosten gleichzusetzen, wie immer wieder kolportiert werde, monierte Tom Leibundgut (Freie Liste). So gehörten beispielsweise auch die Löhne der Gewerblichen Berufsschule dazu. Von den Stadtratskandidaten am BT-Stammtisch nicht thematisiert wurden die Löhne des Stadtrats selbst. Das Angebot, auf einen Teil seines Lohnes bei einer allfälligen Wahl zu verzichten, behielt sich SVP-Kandidat Beath Nay für später auf.
Quelle: Südostschweiz, newsman
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Heute, 20.05.2012, 09:33
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Tourismus-Sommer
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Hiobsbotschaften für Bündner Touristiker
Ernst Bromeis’ Scheitern ist irgendwie symptomatisch für den bevorstehenden Tourismussommer. Dieser droht schlecht zu werden.
Chur/Zürich. – Weder Schweiz Tourismus noch Graubünden Ferien (GRF) glauben, dass die Aufgabe von Rheinschwimmer Ernst Bromeis negative Folgen für die mit dem «Blauen Wunder» einhergehende Werbekampagne hat, zumal die meisten Inserate und Spots in Deutschland und den Niederlanden bereits vor dem Start im Tomasee geschaltet worden sind. Zwar könnten einige Events nicht durchgeführt werden, doch «das reisst uns kein Loch in unsere Kampagne», sagt GRF-Sprecher Gieri Spescha.
Und dennoch vertiefen sich die Sorgenfalten der Bündner Touristiker. Der März war schlecht, und es gibt keine Anzeichen, dass die Sommersaison Erholung bringt. Ein Ergebnis wie im Vorjahr würde schon als Erfolg betrachtet.
Quelle: Südostschweiz, newsman
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19.05.2012, 23:16
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USA; Camp David
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G8-Treffen gestartet: Gipfelstürmer im Tal der Tränen
 Unter Einfluss der europäischen Schuldenkrise hat in Camp David bei Washington der G8-Gipfel der führenden Industriestaaten begonnen. US-Präsident Barack Obama begrüsste auf seinem Landsitz die Staats- und Regierungschefs aus sieben Ländern. Erste Risse in den Auffassungen der Teilnehmer wurden offenbar.
Locker im Outfit, hart in der Sache: Frankreichs Präsident Hollande präsentierte Obama zum Gipfel-Beginn einen vorgezogenen Afghanistan-Abzug. reuters
Mehr zum Thema18.05.12: Obama und Hollande gemeinsam gegen rigides Sparen
18.05.12: Blitz-G8-Gipfel unter schlechten Vorzeichen
17.05.12: USA mahnen EU vor G8-Gipfel wegen Krise
10.05.12: Merkel will kein Wachstum auf Pump
10.05.12: Putin meldet sich für G8-Gipfel in Camp David ab
Nach dem betont lockeren Empfang – ausser Frankreichs neuem Staatschef François Hollande trug niemand eine Krawatte – standen beim Abendessen zunächst die Krisenherde Iran, Syrien und Nordkorea auf dem Menu. Mit dabei waren die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premier David Cameron, der italienische Ministerpräsident Mario Monti und der russische Regierungschef Dmitri Medwedew sowie die Regierungschefs Kanadas und Japans. Grosser Abwesender war der russische Präsident Wladimir Putin.
G8-Gipfel gestartet: Droht dem Höhenflug ein Absturz? (TagesschauNacht, 18.05.2012)
Der offizielle Gipfel beginnt heute Samstag, wo es zunächst um die Eurokrise und Griechenland geht. Nach Camp David gereist sind auch EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.
Obama und Hollande fordern Wachstumsagenda
Obama und Hollande, der vor dem G8-Auftakt im Weissen Haus empfangen worden war, hatten gemeinsam eine «starke Wachstumsagenda» gefordert. Beide seien sich einig, dass die Schuldenkrise in Europa «von aussergewöhnlicher Bedeutung für die Weltwirtschaft» sei, sagte Obama. Die Botschaft: Merkel soll sich grosszügiger zeigen, um Griechenland oder Spanien zu retten und ein Auseinanderbrechen der Währungsunion zu verhindern.
Den Forderungen schloss sich Russland an. Kanada und Italien unterstützen ebenfalls staatliche Impulse für die Wirtschaft, Japan hat wiederholt grosse Sorgen um Europa geäussert. Auch der britische Premier Cameron rief den Kontinent zum Handeln auf, wandte sich aber zugleich gegen die deutsch-französische Forderung nach Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
Merkel beharrt auf Sparprogramm
Obama befürchtet einen Rückschlag für den Aufschwung in den USA, wenn Europa länger als Wachstumsmotor ausfällt und ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone internationale Turbulenzen auslöst. Der Demokrat steht im November zur Wiederwahl.
Merkel ist zwar zu gezielten Konjunkturimpulsen bereit, wehrt sich aber gegen ein grosses Wachstumspaket und gegen eine Lockerung des Sparkurses in der Eurozone. Allerdings werden auch aus Brüssel die Rufe nach einer Streckung des Schuldenabbaus lauter. EU-Kommissionspräsident Barroso betonte, der Stabilitätspakt lasse eine «Anpassung» an die wirtschaftlichen Bedingungen zu.
G8-Gipfel in Camp David
Neue Initiative gegen Hunger
Weitere Themen beim Gipfel sind der Klimaschutz und der Kampf gegen den Hunger. Auf Initiative Obamas wird der Gipfel eine neue «Allianz für Nahrungssicherheit und Ernährung» verabschieden. Besonders sechs arme Staaten Afrikas sollen unterstützt werden. Das Ziel: 50 Millionen afrikanische Bauern aus der Armut zu hieven.
Die Initiative steht auch Konzernen offen. So hat der Basler Agrarkonzern Syngenta angekündigt, in Afrika in den nächsten zehn Jahren 500 Millionen Dollar zu investieren. Hilfsorganisationen zeigten sich einverstanden mit Plänen, beklagen aber die langsam fliessende Hilfe der G8. Diese hatten 2009 im italienischen L'Aquila 22 Milliarden US-Dollar bis 2013 zugesagt. Davon sei bisher höchstens ein Viertel ausgezahlt.
Dissenz über Afghanistan-Abzug
Zum G8-Abschluss geht es um den arabischen Frühling und über die Zukunft Afghanistans nach dem Abzug der internationalen Truppen 2014. Frankreichs Staatschef Hollande bekräftigte bereits bei Obama, dass Frankreich seine Truppen bereits in diesem Jahr abziehen wird zwei Jahre früher als geplant. Damit will Hollande eines seiner Wahlversprechen umsetzen. Zugleich betonte er, den Einsatz «auf andere Weise» weiter unterstützen zu wollen.
Afghanistan wird auch ein Schwerpunkt des Nato-Gipfels, der am Sonntag in Chicago startet. Am Freitag hatten dort bereits Tausende überwiegend friedlich demonstriert. Zum Nato-Treffen werden rund 60 Staats- und Regierungschefs erwartet. Auch Aussenminister Didier Burkhalter wird anreisen.
Quelle: sf, agenturen/halp, newsman
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19.05.2012, 18:31
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Appenzellerland
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Über 1000 am Jubiläumsschiessen
 (Bild: pd)
Appenzellerland. Am Jubiläumsschiessen 250 Jahre FSG Schwellbrunn im Schützenhaus Bubensteig beteiligten sich kürzlich über 1020 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 92 Sektionen (Vereinen). Diese stammten aus Regionen Appenzell Ausser- und Innerrhoden, St. Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Graubünden und Aargau.
58 Sektionen (Vereine) konnten aufgrund ihrer Teilnehmerzahl rangiert werden. Zwei Schützen erreichten beim Vereinsstich das Punktemaximum von 90 Punkten. Es waren dies Hans Dütschler aus Waldstatt und Bruno Kellenberger aus Wittenbach. Beim Auszahlungsstich siegte Stefan Manser aus Eggerstanden mit 386 Punkten.
Am Austragungstag vor einer Woche herrschte dichter Nebel. In Schwellbrunn konnte deshalb nur zeitweise geschossen werden. Das Schiessen fand vorwiegend in der Waldstatt statt.
Der eigentliche Jubiläumsanlass findet am 2. Juni um 20 Uhr im MZH Schwellbrunn statt und ist öffentlich.
Quelle: Tagblatt, pd, newsman
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19.05.2012, 16:06
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Steiermark, Weiz
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Schafmilch wird immer beliebter
 Schaf- aber auch Ziegenmilchprodukte werden immer beliebter. In den letzten Jahren erzielten die steirischen Schafbauern bei der Rohmilcherzeugung zweistellige Zuwachsraten. Ein Grund ist die Häufung von Laktoseintoleranz in der Bevölkerung.
Laut Statistik Austria ist die Schafrohmilcherzeugung in den letzten fünf Jahren um 24,6 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu stieg sie bei Kuhmilch nur um 7,8 Prozent.
Hilft bei Neurodermitis
Josef Fuchs, Geschäftsführer der Weizer Schafbauern, die im Jahr rund 430.000 Liter Schafmilch produzieren, führt diesen Boom auch darauf zurück, dass immer mehr Menschen Kuhmilch nicht vertragen und auf Schafmilch zurückgreifen. Außerdem soll die Schafmilch bei Neurodermitis lindernd wirken.
„Wir haben im vorigen Jahr den Milchbereich um über 20 Prozent gesteigert und heuer liegen wir in den ersten vier Monaten auch wieder bei etwa 17 Prozent Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr in diesem Bereich. In der Genossenschaft rechnen wir damit, dass wir heuer im Gesamtjahr um die 15 bis 20 Prozent im Milchbereich zunehmen werden“, sagt Fuchs.
Genossenschaft sucht Schafbauern
Gestiegen ist in den letzten Jahren aber auch die Nachfrage nach heimischem Lammfleisch. Daher sind die Weizer Schafbauern, die zurzeit rund 300 Mitgliedsbetriebe in ihrer Genossenschaft haben, auf der Suche nach neuen Betrieben, die Schafmilch und Lammfleisch produzieren.
APA/ Stefan Puchner
Vor allem Betriebe, die Lammfleich herstellen, werden gesucht
„Wir können jährlich nicht zehn Milchbetriebe aufnehmen, das muss langsam wachsen mit ein bis zwei Betrieben. Das muss gut überlegt sein. Wir brauchen Qualitätsmilch und das geht nicht von heute auf morgen, aber wir sind nach wie vor auf der Suche nach Betrieben. Speziell im Lammfleischbereich könnten wir sofort Betriebe aufnehmen und die Abnahme garantieren“, so Fuchs.
Die Weizer Schafbauern sind von Semriach über Hartberg bis Markt Hartmannsdorf angesiedelt. Sie halten rund 150.000 Schafe. Damit ist die Steiermark neben Niederösterreich das wichtigste Schafland in Österreich.
Link:
Weizer Schafbauern
Quelle: ORF Steiermark, newsman
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